Posts mit dem Label Software werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Software werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 28. Mai 2015

Firefox Tipp - Gestensteuerung und markierten Text übersetzen

Ein, wie ich finde, extrem nützliches Add-On für den Firefox ist FireGestures. Mit diesem Add-On kann man mit kurzen Mausgesten Aktionen im Firefox ausführen und ihn somit steuern.
Ich habe das bei mir zum Beispiel so konfiguriert, dass beim klicken und halten der rechten Maustaste, die Gestensteuerung aktiviert wird:
  • Links - Navigation zurück
  • Rechts - Navigation vor
  • Runter - Über einem Link, öffnet den Link in einem neuem Tab im Hintergrund
  • Rauf - Über einem Link, öffnet den Link in einem neuem Tab im Vordergrund
  • Rechts, Rauf - Tab schließen
  • Links, Rauf - Letzten geschlossen Tab wieder öffnen (sehr hilfreich :-)).
  • Rauf, Rechts, Runter (Halbkreis) - Seite neu laden.
Mit diesen Gesten, kann man den Firefox sehr schnell steuern, ohne dass die Maus dabei eine große Strecke zurücklegen muss. Die Gesten kann man sich so einstellen, dass man selbst damit gut arbeiten kann.

Es gibt auch weitere Gestenskripte zum Herunterladen: http://www.xuldev.org/firegestures/getscripts.php

Man kann sogar eigne Scripte erstellen und diese mit Gesten verknüpfen. So habe ich für mich eine Gesten-Skript erstellt, um ein markiertes Wort in einem neuen Tab mit leo zu übersetzen:

var selection = getBrowserSelection();
var url = "http://dict.leo.org/#/search=" + selection;
var doc = FireGestures.sourceNode.ownerDocument;
FireGestures.checkURL(url , doc);
var orgTab = gBrowser.mCurrentTab;
var tab = gBrowser.loadOneTab(url ,
                          {referrerURI: doc.documentURIObject,  
                           charset: doc.characterSet,
                           inBackground: false,
                           relatedToCurrent: true});
gBrowser.moveTabTo(tab , orgTab._tPos + 1);

Oder dieses hier, um einen markierten Textblock mit Google-Translate zu übersetzen:

var selection = getBrowserSelection();
var url = "https://translate.google.de/?tab=wT#en/de/" + selection;
var doc = FireGestures.sourceNode.ownerDocument;
FireGestures.checkURL(url , doc);
var orgTab = gBrowser.mCurrentTab;
var tab = gBrowser.loadOneTab(url ,
                          {referrerURI: doc.documentURIObject,  
                           charset: doc.characterSet,
                           inBackground: false,
                           relatedToCurrent: true});
gBrowser.moveTabTo(tab , orgTab._tPos + 1);

Donnerstag, 29. Mai 2014

Ist Dein Passwort sicher genug?

Die meisten nutzen ein Passwort für mehrere Internetseiten und sogar für den E-Mail-Account. Das ist zwar praktisch, aber auch sehr gefährlich. Denn man muss den Seitenbetreibern vertrauen, dass sie diese Logindaten nicht selber missbrauchen und deren Systeme gut absichert sind. Aber wie es aktuell sogar über E-Bay zu lesen ist, schaffen es Datendiebe immer wieder in die Systeme einzudringen und an die Zugangsdaten der Benutzer zu gelangen.
Die Datendiebe können dann die erbeuteten Zugangsdaten automatisiert auf andere Seiten anwenden und kommen damit an weitere Daten oder können sogar den E-Mail-Account für ihre Zwecke missbrauchen.

Was kann man also selber tun, um zumindest dieses Risiko zu minimieren?
Das Beste ist für jede Internetseite ein eigenes Passwort zu benutzen.

Aber wie soll man sich diese Passwörter alle merken?
Eine Möglichkeit dazu ist ein Passwort mit einem eigenen Algorithmus zu kombinieren. Man nimmt dazu ein Hauptpasswort und wendet darauf den eigenen Algorithmus mit dem Namen der Internetseite an.

Ein Beispiel: Das Passwort ist M9PassW und als Algorithmus nehmen wir von dem Namen der Internetseite die letzten 5 Buchstaben und setzen sie Rückwärts an jedem zweiten Zeichen vom Passwort ein.  Also nehmen wir von der Seite blogger.com die Zeichen ogger und setzen sie ein: Mr9ePgagsosW.
So braucht man sich nur das Passwort und den Algorithmus merken und hat auf einfache Art und Weise für jede Seite ein eigenes Passwort. Je kryptischer die so generierten Passwörter aussehen um so besser.

Aber Achtung wenn der Algorithmus zu einfach ist, kann er schnell erraten werden. Bei diesem Passwort kommt man schnell auf den verwendeten Algorithmus und das Hauptpasswort: PWxy77k.blogger.com ;-)

Ein paar Beispiele für Algorithmusvarianten sind:
- Eine bestimmte Anzahl der Anfangsbuchstaben und/oder Endbuchstaben der Internetseite.
- Nur die Vokale / Konsonanten zu nutzen
- Die Vokale als erstes und dann die Konsonanten
- Die Anzahl der Buchstaben mit einfließen zu lassen
- Teile des Hauptpasswortes durch die Teile der Internetseite zu ersetzen
Also man kann dabei sehr kreativ vorgehen.

Eine andere Variante sind Passwortmanager wie z.B. Keepass. Keepass ist Open Source und kann kostenlos heruntergeladen werden. Die Zugangsdaten werden in einer verschlüsselten Datei gespeichert und Passwörter können von dem Programm in beliebiger Länge generiert werden. Somit ist es ein Leichtes zufällige Paßwörter für jede einzelne Seite zu generieren und zu verwalten. Es gibt sogar Varianten von dem Programm als APP für Smartphones.

So ich hoffe genug Anregungen für sicherere Passwörter gegeben zu haben :-)

Montag, 7. April 2014

PC-Performance, wo sind die Schwachstellen?

Manchmal fragt man sich, was ist an meinem aktuellen PC eigentlich die Schwachstelle oder was kann ich nachrüsten, damit die Kiste wieder rennt. Nun zu diesem Thema habe ich folgendes Video gefunden, welches zwei Tools vorstellt, mit denen man genau dies für PC-Spiele herausfinden kann:
[engl.] Video bei www.youtube.com
Das wichtigeste Tool hierbei:
HWInfo auf hwinfo.com

In meinem Fall ist das Ergebnis, dass die fast 5 Jahre alte CPU an ihre Grenzen kommt. Leider kosten bessere CPUs für mein Mainboard so ungefähr 150€. Wobei nicht garantiert ist, dass man dadurch auch wirklich eine Verbesserung spürt. Also steht wohl doch die Anschaffung in nächster Zeit auf aktuelle Hardware an. Zumindest konnte ich so herausfinden, dass es sich nicht lohnt eine neue Grafikkarte zu kaufen, da die jetzige bei den Spielen, die ich spiele durchaus noch Reserven hat.

Übrigens, kann man mit diesem Tool herausfinden, was für PC-Hardware man im Rechner hat, ohne ihn aufschrauben zu müssen:
CPU-Z von cpuid.com